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Campus der Universität Bielefeld
© Uni­ver­si­tät Bie­le­feld

Leh­ren­den­por­träts

An­läss­lich un­se­res 25. Ju­bi­lä­ums möch­ten wir ei­ni­ge un­se­rer Lehr­kräf­te vor­stel­len. Hier fin­den Sie In­ter­views un­se­rer Leh­ren­den, die einen Ein­blick in ihre Ar­beit geben. Nach und nach wer­den wei­te­re Por­träts hin­zu­ge­fügt, damit Sie immer wie­der neue Kol­le­gen ken­nen­ler­nen kön­nen.

In­ter­views

Foto von Andrea Didier

In wel­chem Be­reich bist du tätig?

Ich bin in den stu­di­en­be­glei­ten­den Deutsch­kur­sen für in­ter­na­tio­na­le Stu­die­ren­de, Pro­mo­vie­ren­de und wis­sen­schaft­li­che Mit­ar­bei­ten­de in eng­lisch­spra­chi­gen Stu­di­en­gän­gen und Ar­beits­kon­tex­ten tätig. Meine Auf­ga­be be­steht als Leh­ren­de darin, die in­ter­na­tio­na­len Hoch­schul­mit­glie­der bei der sprach­li­chen und so­zia­len In­te­gra­ti­on in den Uni-​Alltag zu un­ter­stüt­zen. In mei­ner Rolle als Team­lei­te­rin plane und ko­or­di­nie­re ich die Intensiv-​ und Se­mes­ter­kur­se und be­treue die in den Kur­sen un­ter­rich­ten­den Lehr­be­auf­trag­ten fach­lich. Eine wei­te­re Auf­ga­be ist es, Un­ter­richts­kon­zep­te zu ent­wi­ckeln sowie be­stehen­de Be­dar­fe zu iden­ti­fi­zie­ren und in­di­vi­du­el­le bzw. grup­pen­spe­zi­fi­sche Maß­nah­men zum Abbau von po­ten­zi­el­len Bar­rie­ren zu tref­fen.

Mit wel­chen The­men be­schäf­tigst du dich ak­tu­ell?

In­ter­na­tio­na­le Stu­die­ren­de und Mit­ar­bei­ten­de, die neu nach Deutsch­land kom­men, ste­hen im Universitäts-​ und Le­bens­all­tag vor enor­men sprach­li­chen Her­aus­for­de­run­gen. Wie kann ich in der nur knap­pen Un­ter­richts­zeit (2 x 90 Mi­nu­ten pro Woche in der Vor­le­sungs­zeit) ins­be­son­de­re die Be­gin­ner mög­lichst schnell und ein­fach dazu be­fä­hi­gen, die er­for­der­li­chen Sprach­hand­lun­gen im All­tag zu be­wäl­ti­gen?

Was ist fach­lich dein Ste­cken­pferd?

Mein fach­li­ches Ste­cken­pferd sind pho­ne­ti­sche Aspek­te beim Deutsch­ler­nen, da eine ver­ständ­li­che Aus­spra­che aus mei­ner Sicht die we­sent­lichs­te Vor­aus­set­zung für den Hand­lungs­er­folg dar­stellt. Dar­über hin­aus ent­wick­le ich gern in­ter­ak­ti­ve Un­ter­richts­ma­te­ria­li­en, die „die Gram­ma­tik ins Spiel brin­gen“ sowie PowerPoint-​Tutorials, die pho­ne­ti­sche und gram­ma­ti­sche Struk­tu­ren sicht­bar und schnell ver­ständ­lich ma­chen.

Kon­takt

Fotot von Matthias Drebber

In wel­chem Be­reich bist du tätig?

Ich bin in der Stu­di­en­vor­be­rei­tung für Ge­flüch­te­te tätig. Dort be­rei­te ich Stu­die­ren­de auf den di­gi­ta­len Test­DaF vor.

Mit wel­chen The­men be­schäf­tigst du dich ak­tu­ell?

Ak­tu­ell be­schäf­ti­ge ich mit dem Thema "Künst­li­che In­tel­li­genz im Un­ter­richt als Ge­fähr­dung und als Chan­ce". Au­ßer­dem fo­kus­sie­re ich mich auf Test­ver­fah­ren und Qua­li­täts­kri­te­ri­en bei Sprach­tests.

Was ist fach­lich dein Ste­cken­pferd?

Mein fach­li­ches Ste­cken­pferd sind die Sprach­ent­wick­lung und Sprach­kri­tik.

Kon­takt

In wel­chem Be­reich bist du tätig?

Ich bin im Pro­jekt Lehr­kräf­te Plus Bie­le­feld tätig. Das Qua­li­fi­zie­rungs­pro­gramm gibt Lehr­kräf­ten mit Flucht­hin­ter­grund sowie Lehr­kräf­ten aus Nicht-​EU-Staaten einen Ein­blick in das deut­sche Schul­sys­tem und be­rei­tet sie für den Ein­satz an Schu­len in NRW vor. Meine Auf­ga­ben be­stehen in der sprach­li­chen Wei­ter­bil­dung auf C1 Ni­veau mit Vor­be­rei­tung auf die TestDaF-​Prüfung sowie der Ver­mitt­lung von be­rufs­be­zo­ge­nen Deutsch­kom­pe­ten­zen für Schu­le und Un­ter­richt.

Mit wel­chen The­men be­schäf­tigst du dich ak­tu­ell?

Mein Haupt­the­ma ist die Frage: Wie kann man in­ter­na­tio­na­le Lehr­kräf­te best­mög­lich auf ihre Ar­beit in Schu­le vor­be­rei­ten? Also, wie kann si­che­res sprach­li­ches Han­deln in den für Schu­le spe­zi­fi­schen kom­mu­ni­ka­ti­ven Si­tua­tio­nen durch Kurse zum be­rufs­be­zo­ge­nen Deutsch ge­för­dert wer­den? Wel­che sprach­li­chen Kom­pe­ten­zen sind dafür ei­gent­lich not­wen­dig und wel­cher Zu­sam­men­hang be­steht zwi­schen den sprach­li­chen Kom­pe­ten­zen und der pro­fes­sio­nel­len Iden­ti­tät als Lehr­kraft.

Was ist fach­lich dein Ste­cken­pferd?

Mein Ste­cken­pferd sind die The­men Mehr­spra­chig­keit und lan­guage awa­ren­ess in der Sprach­di­dak­tik. Wie kön­nen plu­ri­lin­gua­le Spre­cher*innen ihre Kom­pe­ten­zen in den Sprach­kur­sen ein­brin­gen und wei­ter­ent­wi­ckeln? Diese Frage ist immer ein grund­le­gen­des Prin­zip mei­ner Kurs­kon­zep­tio­nen.

Kon­takt

In wel­chem Be­reich bist du tätig?

Ich ar­bei­te bei Punk­tUm in der Stu­di­en­vor­be­rei­tung für Ge­flüch­te­te und be­glei­te die Stu­die­ren­den auf dem Weg zur TestDaF-​Prüfung. Mit der Prü­fung muss die Stu­dier­fä­hig­keit in der Fremd­spra­che Deutsch nach­ge­wie­sen wer­den. Meine Auf­ga­be be­steht also darin, die Teil­neh­men­den auf die sprach­li­chen Her­aus­for­de­run­gen eines Stu­di­ums an einer deut­schen Uni­ver­si­tät vor­zu­be­rei­ten. Dabei ist auch wich­tig zu be­den­ken, wel­che Fak­to­ren die­ses Spra­che­ler­nen für das Stu­di­um be­ein­flus­sen und was „Stu­dier­fä­hig­keit“ dar­über hin­aus noch aus­macht.  

Mit wel­chen The­men be­schäf­tigst du dich ak­tu­ell?

Wie viele an­de­re stel­le ich mir zur­zeit die Frage, wie künst­li­che In­tel­li­genz den Un­ter­richt ver­än­dert. Wird sie unser Leh­ren und Ler­nen über­flüs­sig ma­chen, es er­schwe­ren oder ver­ein­fa­chen? In jedem Fall ver­än­dert sie be­kann­te Lern­ge­wohn­hei­ten und -​erwartungen. Wie kann unter die­sen Be­din­gun­gen nach­hal­ti­ges Ler­nen er­mög­licht wer­den? Wie kön­nen KI-​Anwendungen dabei hel­fen, eine ak­ti­ve Aus­ein­an­der­set­zung mit der Spra­che zu för­dern?   

Was ist fach­lich dein Ste­cken­pferd?

Mich in­ter­es­siert ganz be­son­ders die Schnitt­stel­le zwi­schen dem Sprach­un­ter­richt und der Alltags-​, Uni- oder Be­rufs­welt. Es ist mir wich­tig, dass das Ge­lern­te auch da an­ge­wen­det wer­den kann, wo es an­ge­wen­det wer­den muss. Wel­che Brü­cken kön­nen aus dem Un­ter­richt in diese An­wen­dungs­si­tua­tio­nen ge­baut wer­den, so­dass das Ler­nen auch tat­säch­lich hand­lungs­ori­en­tiert und sinn­voll ist?

Kon­takt

Marta Kaplinska-Zajontz

In wel­chem Be­reich bist du tätig?

Ich bin im Be­reich der sprach­li­chen Stu­di­en­be­glei­tung mit dem Schwer­punkt Wis­sen­schafts­spra­che Deutsch (C1-C2) tätig. Das Ziel ist hier­bei, in­ter­na­tio­na­le Stu­die­ren­de nach einer er­folg­reich ab­sol­vier­ten Hoch­schul­zu­gangs­prü­fung und Stu­di­en­auf­nah­me bei ihrer sprach­li­chen und fach­wis­sen­schaft­li­chen In­te­gra­ti­on zu be­glei­ten und ihre Stu­di­en­erfolgs­chan­cen zu er­hö­hen. Meine Auf­ga­ben um­fas­sen dabei in ers­ter Linie die Ko­or­di­na­ti­on der Mo­du­le zur Wis­sen­schafts­spra­che und zum aka­de­mi­schen Schrei­ben in der Fremd­spra­che Deutsch, die Lehr­tä­tig­keit in den fä­cher­über­grei­fen­den Kur­sen, Work­shops, Schreib­werk­stät­ten sowie die fach­li­che Be­glei­tung des Lehr­be­auf­trag­ten­teams. Einen wei­te­ren Schwer­punkt bil­det die in­di­vi­du­el­le Schreib­be­ra­tung für die Ziel­grup­pe und die Lei­tung des Be­ra­tungs­teams. Her­vor­zu­he­ben ist auch das Endspurt-​Projekt mit dem Ziel, die Stu­die­ren­den in der so her­aus­for­dern­den Ab­schluss­pha­se auf dem Weg zum er­folg­rei­chen Stu­di­en­ab­schluss zu be­glei­ten.

Mit wel­chen The­men be­schäf­tigst du dich ak­tu­ell?

Ak­tu­ell be­schäf­tigt mich wie­der ver­stärkt das Thema der Aus­bil­dung und Be­glei­tung von stu­den­ti­schen Schreib­be­ra­ter*innen mit dem Ziel, deren Ar­beit zu pro­fes­sio­na­li­sie­ren. Hier­zu stehe ich im Rah­men einer In­ter­es­sens­grup­pe der Ge­sell­schaft für Schreib­be­ra­tung und Schreib­for­schung im Aus­tausch mit Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen aus den uni­ver­si­tä­ren Schreib­zen­tren bun­des­weit. Im Zen­trum des In­ter­es­ses ste­hen dabei unter an­de­rem The­men wie Me­tho­den der Be­ra­tung, Ele­men­te der Aus­bil­dung, Schrei­ben und Mehr­spra­chig­keit, Schreib­pro­zes­se und Text­ge­stal­tung, For­men der Su­per­vi­sio­nen, Tech­ni­ken und Vor­ge­hens­wei­sen bei der Text­rück­mel­dung und ak­tu­ell auch Po­ten­tia­le und Ri­si­ken von KI.

Was ist fach­lich dein Ste­cken­pferd?

Zum einen die Wis­sen­schafts­spra­che selbst. Die Wis­sen­schaft ist eine sehr spe­zi­fi­sche Do­mä­ne, in der die Kom­mu­ni­ka­ti­on nach be­stimm­ten Re­geln ab­läuft und durch ver­schie­de­ne Text­sor­ten rea­li­siert wird. Diese Re­geln blei­ben den Stu­die­ren­den zu Be­ginn ihrer aka­de­mi­schen Reise oft ver­bor­gen. In Bezug auf die sprach­li­chen Struk­tu­ren der Wis­sen­schaft sagte der Schreib­for­scher Otto Kruse einst zu­tref­fend: „Auch Wis­sen­schaft hat ihre Folk­lo­re, ihre Dog­men und Ob­ses­sio­nen.“ Und diese finde ich fas­zi­nie­rend, ge­nau­so wie die Her­aus­for­de­rung, den Stu­die­ren­den diese Welt ein Stück weit zu öff­nen, so­dass sie die Ei­gen­ar­ten der Wis­sen­schafts­spra­che und wis­sen­schaft­li­che Er­kennt­nis­pro­zes­se ver­ste­hen, wis­sen­schaft­li­che Kom­mu­ni­ka­ti­ons­for­men sys­te­ma­tisch be­herr­schen und nicht zu­letzt ihre ei­ge­ne Stim­me fin­den und ei­ge­ne Iden­ti­tät ent­fal­ten. Denn letzt­end­lich ist die Teil­ha­be am wis­sen­schaft­li­chen Dis­kurs das ge­steck­te Ziel des aka­de­mi­schen Schrei­bens.

Zum an­de­ren gilt mein In­ter­es­se der Schreib­be­ra­tung und deren Rolle bei der Ent­wick­lung von wis­sen­schaft­li­chen Schreib­kom­pe­ten­zen. Aus mei­ner Sicht liegt die größ­te Res­sour­ce der Schreib­be­ra­tung in der In­ter­ak­ti­on. Ich be­ob­ach­te täg­lich, wie diese kom­mu­ni­ka­ti­ven Pro­zes­se Re­fle­xi­on, Lern- und Ver­än­de­rungs­pro­zes­se in Gang set­zen und Selbst­wirk­sam­keit ak­ti­vie­ren. Und darum geht es in der Schreib­be­ra­tung: nicht die ver­meint­li­chen De­fi­zi­te zu be­he­ben, son­dern die Stu­die­ren­den in ihrer Schreib­ent­wick­lung zu stär­ken.

Kon­takt

Marianne Kisker

In wel­chem Be­reich bist du tätig?

Ich bin in den Deutsch-​Intensivkursen zur Sprach-​ und Stu­di­en­vor­be­rei­tung für das Se­mes­ter für eng­lisch­spra­chi­ge Stu­di­en­gän­ge tätig. Da die Teil­neh­mer*innen Deutsch nicht zwin­gend für ihr Stu­di­um be­nö­ti­gen, geht es in den Kur­sen mehr darum, sie darin zu un­ter­stüt­zen, das für ihren All­tag er­for­der­li­che Deutsch zu ver­ste­hen und zu spre­chen.

Mit wel­chen The­men be­schäf­tigst du dich ak­tu­ell?

Die Teil­neh­mer*innen haben in der Regel zu­sätz­lich zum Kurs ein sehr hohes Ar­beits­pen­sum zu be­wäl­ti­gen. Mich be­schäf­tigt es daher immer wie­der aufs Neue, wie es mir ge­lin­gen kann, alle Teil­neh­mer*innen da ab­zu­ho­len, wo sie ste­hen und so zu un­ter­stüt­zen, dass sie den Kurs er­folg­reich ab­schlie­ßen kön­nen und mo­ti­viert wei­ter Deutsch ler­nen.

Was ist fach­lich dein Ste­cken­pferd?

Mein fach­li­ches Ste­cken­pferd ist Gram­ma­tik. Ins­be­son­de­re die Ver­mitt­lung von Struk­tu­ren auf mög­lichst in­ter­es­san­te, spie­le­ri­sche und mo­ti­vie­ren­de Art und Weise ist mir wich­tig. Dar­über hin­aus macht es mir viel Freu­de, mei­nen Un­ter­richt me­tho­disch immer wei­ter zu ent­wi­ckeln, mit dem Ziel die Teil­neh­mer*innen zu ak­ti­vie­ren und zum Spre­chen zu brin­gen sowie ein gutes Mit­ein­an­der im Kurs zu er­rei­chen.

Kon­takt

Assani Boukari

In wel­chem Be­reich bist du tätig?

Tätig bin ich auch in den stu­di­en­be­glei­ten­den Deutsch­kur­sen für in­ter­na­tio­na­le Stu­die­ren­de, Pro­mo­vie­ren­de und wis­sen­schaft­li­che Mit­ar­bei­ten­de in eng­lisch­spra­chi­gen Stu­di­en­gän­gen und Ar­beits­kon­tex­ten. Ich leite so­wohl Semester-​ und Som­mer­kur­se als auch In­ten­siv­kur­se. Meine der­zei­ti­ge Funk­ti­on als Lehr­kraft be­steht in ers­ter Linie darin, all­ge­mei­ne (Grund-​) Deutsch­kennt­nis­se im uni­ver­si­tä­ren Kon­text zu ver­mit­teln, die die o.g. Ziel­grup­pe zu Be­ginn und im Laufe des Se­mes­ters be­nö­tigt, um sich an der Uni sowie im All­tag sprach­lich und so­zi­al schnell zu­recht­fin­den zu kön­nen.

Mit wel­chen The­men be­schäf­tigst du dich ak­tu­ell?

In den Grund­stu­fen, in denen ich grund­sätz­lich un­ter­rich­te, da neh­men meis­tens nicht nur in­ter­na­tio­na­le Stu­die­ren­de und Mit­ar­bei­ten­de teil, die ge­ra­de erst nach Deutsch­land ohne jeg­li­che Ba­sis­kennt­nis­se der deut­schen Spra­che sowie so­zia­len Nor­men ge­kom­men sind, son­dern auch die, die eine Weile schon in Deutsch­land stu­die­ren oder for­schen bzw. ar­bei­ten und ge­wis­se Ab­läu­fe an der Uni sowie im All­tag be­reits ken­nen. Nun gilt es für mich als Lehr­kraft bei so einer he­te­ro­ge­nen Grup­pe mög­lichst alle Stu­die­ren­den mit­zu­neh­men und sie bis zum an­ge­streb­ten Sprach­ziel zu be­glei­ten, ohne dass die Lern­mo­ti­va­ti­on bei dem einen oder an­de­ren nach­lässt und er oder sie daher den Kurs ab­bricht. 

Was ist fach­lich dein Ste­cken­pferd?

Mein fach­li­ches Ste­cken­pferd ist Sprach­sys­tem, ins­be­son­de­re Wort­schatz und Gram­ma­tik. Auf die Kom­bi­na­ti­on bei­der Aspek­te kommt es für mich be­son­ders beim an­fäng­li­chen Sprach­er­werb an, zumal sie die Grund­la­ge für einen er­folg­rei­chen Lern­pro­zess schaf­fen und sich ge­gen­sei­tig gut er­gän­zen. Fakt ist, um be­stimm­te Be­lan­ge in der Fremd­spra­che zum Aus­druck brin­gen zu kön­nen, wer­den ent­spre­chen­de sprach­li­che Mit­tel be­nö­tigt, hier kommt der Wort­schatz ins Spiel. Um sich wie­der­um kor­rekt aus­drü­cken zu kön­nen, ist es not­wen­dig, die gram­ma­ti­ka­li­schen Struk­tu­ren der Fremd­spra­che zu be­herr­schen. Daher lege ich per­sön­lich gro­ßen Wert auf ein ab­wechs­lungs­rei­ches Trai­ning des Wort­schat­zes sowie der im­pli­zier­ten bzw. ent­de­cken­den Gram­ma­tik, vor allem in den An­fän­ger­kur­sen, in denen die Grund­kennt­nis­se ver­mit­telt wer­den. 

Kon­takt

Gina Schmidtpeter-Schneemann

In wel­chem Be­reich bist du tätig?

Ich bin seit 2016 als Lehr­be­auf­trag­te bei Punk­tum tätig und ich bin in den stu­di­en­be­glei­ten­den Deutsch­kur­sen für in­ter­na­tio­na­le Stu­die­ren­de, Pro­mo­vie­ren­de und wis­sen­schaft­li­che Mit­ar­bei­ten­de tätig, sowie in den Som­mer­kur­sen für Ko­ope­ra­ti­ons­stu­die­ren­de und in den Stu­di­en­vor­be­rei­tungs­kur­sen für Ge­flüch­te­te.

Mit wel­chen The­men be­schäf­tigst du dich ak­tu­ell?

Da ich der­zeit in der an­glis­ti­schen Lin­gu­is­tik pro­mo­vie­re, ver­su­che ich auch immer einen Bezug zur Lin­gu­is­tik her­zu­stel­len und ziehe dafür oft die Mut­ter­spra­chen der Teil­neh­men­den hinzu.

Das hilft ihnen sehr dabei, die deut­sche Spra­che bes­ser zu ver­ste­hen.

Was ist fach­lich dein Ste­cken­pferd?

Die wis­sen­schaft­li­che Lauf­bahn ist meine Ne­ben­tä­tig­keit. Haupt­be­ruf­lich bin ich als Un­ter­neh­me­rin in der Wirt­schaft tätig.

Kon­takt

Penelope Kolovou

In wel­chem Be­reich bist du tätig?

Ak­tu­ell ar­bei­te ich im Pro­jekt "Lehr­kräf­te Plus Bie­le­feld". Die­ses Qua­li­fi­zie­rungs­pro­gramm rich­tet sich an Lehr­kräf­te mit Flucht­hin­ter­grund sowie Lehr­kräf­te aus Nicht-​EU-Staaten. Dabei er­hal­ten sie Ein­bli­cke in das deut­sche Schul­sys­tem und wer­den auf ihren Ein­satz an Schu­len in NRW vor­be­rei­tet. Meine Auf­ga­ben um­fas­sen die sprach­li­che Wei­ter­bil­dung auf C1/2-​Niveau sowie die Ver­mitt­lung pho­ne­ti­scher Aspek­te der deut­schen (Lehrer-​)Spra­che.

Mit wel­chen The­men be­schäf­tigst du dich ak­tu­ell?

In An­be­tracht der be­son­de­ren Bio­gra­fien mei­ner Stu­die­ren­den liegt mir be­son­ders am Her­zen, wie ich ihr Wohl­be­fin­den im Rah­men des Sprach­un­ter­richts stär­ken kann. Daher ver­su­che ich, ba­sie­rend auf mei­nem Con­tent Lan­guage In­te­gra­ted Lear­ning Kon­zept „DaF zum Wohl!“, das ich in mei­nem Ab­schluss­pro­jekt in An­ge­wand­ten Ge­sund­heits­wis­sen­schaf­ten ent­wi­ckelt habe, das Team­ge­fühl sowie das Selbst­be­wusst­sein der Stu­die­ren­den durch ge­ziel­te Übun­gen zu för­dern. Dar­über hin­aus in­ter­es­siert es mich sehr, den Zu­sam­men­hang zwi­schen sprach­li­chen Kom­pe­ten­zen und emo­tio­na­ler In­tel­li­genz bei Lehr­kräf­ten zu nut­zen.

Was ist fach­lich dein Ste­cken­pferd?

Durch meine ei­ge­ne Er­fah­rung im Er­ler­nen der deut­schen Spra­che als Fremd­spra­che und mein ur­sprüng­li­ches Stu­di­um der klas­si­schen Phi­lo­lo­gie liegt mein Schwer­punkt de­fi­ni­tiv in der Ver­mitt­lung von Gram­ma­tik. Die kor­rek­te Aus­spra­che ist ein un­er­läss­li­cher Be­stand­teil einer Spra­che, daher habe ich mich als Do­zen­tin für Deutsch als Fremd­spra­che auf Pho­ne­tik spe­zia­li­siert. Als Schü­le­rin mit Grie­chisch als Erst­spra­che muss­te ich mich selbst mit den Her­aus­for­de­run­gen der deut­schen Laut­bil­dung aus­ein­an­der­set­zen und möch­te nun meine Tipps und Tricks an meine Stu­die­ren­den wei­ter­ge­ben. Nicht zu­letzt zeich­net sich meine Lehr­pra­xis durch Kom­po­nen­ten aus mei­ner Aus­bil­dung in sys­te­mi­schem Sprach­coa­ching und Schreib­the­ra­pie aus.

Kon­takt

Thi Thu Trang Tran

In wel­chem Be­reich bist du tätig?

Ich be­fin­de mich ge­ra­de in der End­pha­se mei­ner Pro­mo­ti­on im Be­reich Deutsch als Fremd-​/ und Zweit­spra­che an der Fa­kul­tät für Lin­gu­is­tik und  Li­te­ra­tur­wis­sen­schaf­ten, Uni­ver­si­tät Bie­le­feld. Dar­über hin­aus ar­bei­te ich als Deutsch­leh­re­rin in der in­ter­na­tio­na­len Klas­se in einer Se­kun­dar­schu­le in Bie­le­feld.

Mit wel­chen The­men be­schäf­tigst du dich ak­tu­ell?

Ak­tu­ell be­schäf­ti­ge ich mich mit dem Thema: "Un­ter­su­chung der Mo­ti­va­ti­on viet­na­me­si­scher Deutsch­ler­nen­der - Eine em­pi­ri­sche Stu­die in ei­ni­gen Sprach­in­sti­tu­tio­nen in Viet­nam". In mei­nem Pro­jekt ver­fol­ge ich das Ziel, die mo­ti­va­tio­na­len Ori­en­tie­run­gen viet­na­me­si­scher Deutsch­ler­nen­der und die Ein­fluss­fak­to­ren auf die Mo­ti­va­ti­on des Deutsch­ler­nens her­aus­zu­fin­den. Au­ßer­dem fo­kus­sie­re ich mich auf die Lehr­werk­ana­ly­se für den Fremd­spra­chen­un­ter­richt und die Rolle des Me­di­en­ein­sat­zes im Deutsch­un­ter­richt.

Was ist fach­lich dein Ste­cken­pferd?

Mein fach­li­ches Ste­cken­pferd ist die Ver­mitt­lung der deut­schen Spra­che (Deutsch als Fremd-​ und Zweit­spra­che) im Deutsch­un­ter­richt. Au­ßer­dem ent­wick­le ich mit einer Kol­le­gin in der Se­kun­dar­schu­le ein Sprachförder-​Konzept für Deutsch als Zweit­spra­che, wel­ches sich an den neu zu­ge­wan­der­ten Schü­lern ori­en­tiert, die ge­ra­de nach Deutsch­land ge­kom­men sind und noch über ge­rin­ge Deutsch­kennt­nis­se ver­fü­gen und des­halb För­de­rung be­dür­fen, ins­be­son­de­re im fach­sprach­li­chen Be­reich. Schwer­punkt des DaZ- Un­ter­richts liegt zum einen im Er­werb lebens-​ und schul­be­deut­sa­mer Wör­ter und Sätze und zum an­de­ren im Auf­ar­bei­ten und Si­chern der ak­tu­el­len Un­ter­richts­in­hal­te, damit die Schü­ler dem Un­ter­richt in der Re­gel­klas­se bes­ser fol­gen kön­nen.

Kon­takt

Inez Rieser

Im wel­chen Be­reich bist du tätig?

Ich bin im Be­reich Wis­sen­schafts­spra­che und aka­de­mi­sches Schrei­ben tätig. Meine Auf­ga­be be­steht darin, im Rah­men von stu­di­en­be­glei­ten­den Work­shops und Block­se­mi­na­ren, die in­ter­na­tio­na­len Stu­die­ren­den in Fra­gen zu ihren Schreib­pro­zes­sen zu un­ter­stüt­zen. In den Ver­an­stal­tun­gen be­schäf­ti­gen wir uns mit hilf­rei­chen Stra­te­gien, die z.B. das An­fer­ti­gen von Mit­schrif­ten in Vor­le­sun­gen, das Pla­nen und Hal­ten von Re­fe­ra­ten oder das Lesen und Zu­sam­men­fas­sen von wis­sen­schaft­li­chen Tex­ten er­leich­tern kön­nen. Ich be­glei­te die Teil­neh­men­den in vie­len Übun­gen und gebe ihnen Me­tho­den und For­mu­lie­rungs­hil­fen an die Hand.

Mit wel­chen The­men be­schäf­tigst du dich ak­tu­ell?

Die Tä­tig­keit bei Punk­tUm macht nur einen Teil mei­ner Ak­ti­vi­tät als Leh­re­rin für Deutsch als Fremd-​ und Zweit­spra­che aus. Ich be­glei­te auch Er­wach­se­ne im Al­pha­be­ti­sie­rungs­pro­zess und un­ter­stüt­ze Kin­der und Ju­gend­li­che, die im Aus­land Deutsch als Fremd­spra­che ler­nen. Mich be­schäf­tigt stets die Frage, wie ich mich auf die un­ter­schied­li­chen Be­dürf­nis­se und Ziele sowie auf die Un­ter­schie­de im Vor­wis­sen und Lern­er­fah­rung am bes­ten ein­stim­men kann.

Was ist fach­lich dein Ste­cken­pferd?

Mein Ste­cken­pferd ist mein per­sön­li­cher Er­fah­rungs­schatz in Bezug auf die Fra­gen, wel­che den Teil­neh­men­den der PunktUm-​Workshops be­schäf­ti­gen. Als ehe­ma­li­ge in­ter­na­tio­na­le Stu­die­ren­de kenne ich die Her­aus­for­de­run­gen, mit denen wir uns in den Work­shops be­schäf­ti­gen, aus per­sön­li­cher Per­spek­ti­ve. Die Übun­gen, Stra­te­gien, Ma­te­ria­li­en, die wir be­han­deln, be­deu­te­ten mir große Ent­las­tung und Un­ter­stüt­zung. Vor allem die Hal­tung der Leh­ren­den ge­gen­über mei­nen Fra­gen und Un­si­cher­hei­ten, haben mir Halt ge­ge­ben, den ich davor sehr ver­miss­te. Mein An­spruch ist es, diese Hal­tung und Ver­ständ­nis wei­ter­zu­ge­ben.

Kon­takt

In wel­chem Be­reich bist du tätig?

Ich bin bei Punk­tUm als Lehr­kraft für die stu­di­en­be­glei­ten­den In­ten­siv­kur­se für in­ter­na­tio­na­le Stu­die­ren­de, Pro­mo­vie­ren­de und wis­sen­schaft­li­che Mit­ar­bei­ter tätig. Dabei geht es vor allem um die sprach­li­che und so­zia­le Be­glei­tung und Vor­be­rei­tung der Teil­neh­men­den auf den Universitäts-​ und Be­rufs­all­tag.

Mit wel­chen The­men be­schäf­tigst du dich ak­tu­ell?

Mo­men­tan setze ich mich mit der Sze­na­ri­en­di­dak­tik in Be­rufs­sprach­kur­sen aus­ein­an­der. Wel­che Po­ten­zia­le bie­tet die Szenario-​Methode den Ler­nen­den, um sich bes­ser auf den Be­rufs­all­tag vor­zu­be­rei­ten und sprach­li­ches Wis­sen mit Hand­lungs­kom­pe­tenz zu ver­knüp­fen? Und wel­che Her­aus­for­de­run­gen fin­den sich noch in der Ent­wick­lung die­ser Me­tho­de?

Was ist fach­lich dein Ste­cken­pferd?

Be­son­ders in­ter­es­sie­re ich mich für Mehr­spra­chig­keit in Fremd­spra­chen­kur­sen, aber auch für die Sze­na­ri­en­di­dak­tik und an­de­re hand­lungs­ori­en­tier­te Me­tho­den beim Spra­chen­ler­nen.

Kon­takt

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